Mittwoch, 23. Dezember 2009

Darts 301

Wir treffen uns fast jede Woche mit Freunden zum Dartsspielen in unserer Lieblingskneipe. Mein Mann und ich spielen schon lange Darts und haben nun auch unsere Bekannten mit dem beliebten Präzisionssport angesteckt. In unserer Kneipe spielen wir immer Automatendarts und mögen das Dart Spiel am liebsten in der Variante 301 bzw. 501.

Beim Darts 301 bekommt jeder Spieler zu Beginn ganze 301 Punkte auf sein Konto. Die Punkte werden beim Automatendarts auch automatisch angezeigt. Alle Spieler werfen nun der Reihe nach auf die Scheibe und bekommen ihre erreichten Punkte automatisch vom Punktekonto abgezogen. Beim Darts 301 und beim verwandten Darts 501 wirft man also seine Punkte nacheinander ab, wobei derjenige Spieler gewonnen hat, der sein Punktekonto als erstes auf null gebracht hat. Es geht dabei immer der Reihe nach mit drei Würfen pro Spieler.

Wenn man Darts 301 spielt, ist es wichtig, die letzten Punkte mit gezielten Würfen auf die Scheibe auf null zu reduzieren. Wenn man mehr Punkte wirft als auf dem Punktekonto verfügbar sind, zählt dieser Wurf dann nicht beim Darts. Wer sich hier schon eine gewisse Geschicklichkeit zugelegt hat, kann seinen Punktestand am Ende mit gezielten Würfen reduzieren und das Spiel gewinnen.

Neben Darts in der Variante 301 spielen wir in der Kneipe auch gern mal Darts 501. Am Automaten kann man zudem Darts 701 spielen, wobei die Dart Regeln aber identisch sind. Man beginnt hier lediglich mit einem Punktekonto von 701 Punkten, die dann nacheinander durch Würfe auf die Scheibe mit jeder Runde reduziert werden.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Date & Zahnweh

Auf meine Verabredung mit Stefan hatte ich mich schon seit Wochen gefreut und war am Vortag sogar noch extra beim Friseur, um meinen alten Schwarm auch richtig die Sprache zu verschlagen. Stefan und ich waren früher mal ein Paar und haben uns nie aus den Augen verloren. Vor drei Jahren ist Stefan nach München gezogen und schrieb mich kürzlich überraschend übers Web an, ob ich zu den Feiertagen denn nicht mal wieder mit ihm ausgehen würde – der alten Zeiten wegen. Da ich seit einem halben Jahr solo bin und meinen Stefan nie ganz aus dem Herz gestrichen habe, stimmte ich seiner Einladung natürlich begeistert zu.

Am Tag unseres Dates war ich ganz nervös und nahm mir extra viel Zeit, um mich hübsch zu machen. Ich ging lange unter die Dusche, rasierte mich (man kann ja nie wissen, wo der Abend endet…) und schlüpfte in meine neue Jeans, die so einen tollen Knackarsch macht. Stefan würde vielleicht Augen machen!

Wir trafen uns vorm Restaurant und schauten uns gleich tief in die Augen. Der Bursche wurde immer attraktiver! Ich konnte mich nur mit Mühe auf die Vorspeise konzentrieren und bemerkte kaum, wie sich mit dem Pizzabrot auch ein Stück Zahn selbständig gemacht hatte. Der halbe Schneidezahn war abgebrochen und machte mein Lächeln zu einem Anblick mit Zahnlücke. Da der Zahn auch noch anfing zu schmerzen, fuhr mich Stefan schnell zum Notzahnarzt. Der untersuchte mich kurz und sprach von Zahnersatz, wofür ich aber kaum Ohren hatte, da Stefan mir etwas viel Wichtigeres ins Ohr geflüstert hatte.

Dartspiele mit Freunden – Spaß garantiert

Wer es bisher noch nicht ausprobiert hat, sollte es unbedingt einmal versuchen: Dart. Das ist wirklich ein geniales Spiel, das meinen Freunden und mir schon so manches Wochenende gerettet hat. Ich gehe zwar gern mal weg, aber es muss nicht immer nur Tanzen sein. Ich probiere lieber auch mal etwas Neues aus und lasse mich von neuen Dingen begeistern. Mein bester Freund kam vor ein paar Wochen auf die Idee, in unserer Stammkneipe mal Dart zu spielen. Erst war ich nicht so begeistert, weil ich das erstens gar nicht konnte und zweitens recht langweilig fand. Aber als wir dann begonnen hatten, ein paar Dartspiele mit unseren Freunden zu spielen, konnten wir uns kaum losreißen. Es wurde eine sehr lange Nacht mit viel Spaß. Seitdem veranstalten wir so was regelmäßig und gehen mindestens zweimal im Monat zum Dart. Ich habe immer gedacht, dass es eine total langweilige Geschichte ist, aber wenn man erst mal dabei ist, wird es richtig lustig. Natürlich geht auch so ein Spiel nicht ganz ohne Regeln. Damit wenigstens einer in etwa weiß, wie das Spiel wirklich funktioniert, habe ich mich in einem Dart Forum ein wenig informiert. Es ist ja nicht einfach nur so, dass die Pfeile geworfen werden. Es gibt sogar unterschiedliche Spielvarianten. Die für mich größte Schwierigkeit besteht darin, dass ich eine bestimmte Anzahl von Punkten erwerfen muss. Ich war immer auf den absoluten Mittelpunkt fixiert, den ich zwar nicht immer getroffen habe, aber der immer mein Ziel war. Dass das gar nicht notwendig ist, habe ich erst im Dart Forum erfahren. Jedes Mal, wenn wir uns wieder zum gemeinsamen Dart treffen, bringe ich ein paar neue Informationen rund um das Spiel mit. Das bereichert das Ganze ungemein. Bei meinen Freunden kommt es genauso gut an wie das Spiel selbst.

Freitag, 18. Dezember 2009

Eine eigene Homepage

Irgendwie glaube ich manchmal, dass ich den Anschluss verpasst hab. Jeder in meinem Bekanntenkreis besitzt mittlerweile eine eigene Homepage, nur ich nicht. Ich weiß nicht mal genau woran es liegt. Nun ja, zum einen habe ich weder großartig Ahnung von HTML was meines Wissens nach schon eine Grundvoraussetzung ist, um sich eine Internetpräsentation zu schaffen und zum anderen wüsste ich auch gar nicht, welches Thema ich meiner Homepage geben sollte. Natürlich gibt es viele Dinge, die mich interessieren, aber ich möchte nicht jeden an meinem Leben teilhaben lassen. Mit einer Präsentation im Web über mich oder meine Familie hätte ich gar keine andere Wahl mehr. Außerdem denke ich, dass es auch ziemlich zeitintensiv ist, sich zum einen eine Homepage zu erstellen und diese dann auch noch mit Inhalten zu füllen.

Eine Bekannte von mir hat es richtig gemacht. Sie hat eine Seite rund um ein Steckenpferd von sich gemacht – Phantasy. Dazu hat sie sich zahlreiche kostenlose Bilder im Internet besorgt um ihre Homepage themenbezogen zu gestalten. Ich finde, es kommt auch immer darauf an, warum man eine Homepage erstellt. Meine Bekannte hat zum Beispiel nicht vor mit ihrer Website Profit zu machen, weshalb ihr ein Ranking in den Suchmaschinen ziemlich egal sein kann und auch ist, ich hingegen würde dann natürlich schon gern Schönes mit Praktischem verbinden und dementsprechend auch gern weiter vorn ranken, damit ich mit meiner Homepage auch irgendwann mal Geld verdienen kann. Allerdings ist es bei dieser Vielzahl an Webseiten nicht einfach, dort in den Suchmaschinen einen Platz ganz vorn zu ergattern. Es steckt viel Arbeit dahinter und viel Zeit – und letzteres habe ich einfach nicht.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Nervige E-Mails

Wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin, ist die Kamera eigentlich immer dabei. Wir lieben es, Schnappschüsse zu machen und so eine Erinnerung an die Zeit zu haben. Entwickeln lassen wir die Fotos so gut wie nie. Es reicht uns, wenn wir sie als Dateien auf unseren Rechnern anschauen können. Vielleicht liegt das an unserer Faulheit, in ein Geschäft zu gehen, die schönsten Bilder auszuwählen und dann zu bestellen. Vielleicht ist aber auch ein Mitgrund, dass ich von dem einen oder anderen Fotoentwickelanbieter ziemlich genervt bin. Ständig bekomme ich E-Mails, in denen mir angeboten wird, meine Fotos entwickeln zu lassen, sie als Poster zu drucken, als Collage zusammenzustellen oder aus ihnen einen Fotokalender zu erstellen. Damit ist die Angebotspalette noch lange nicht ausgeschöpft. Schließlich kann man auch Leinwandbilder oder Kunstdrucke erstellen lassen, den passenden Bilderrahmen dazu bestellen oder aus dem Foto ein Puzzle machen zu lassen.

Irgendwann hatte ich von den ständigen Mails so die Nase voll, dass ich mich hingesetzt habe und den Link am unteren Ende der E-Mail-Nachrichten genutzt habe, um diese Texte nicht mehr zu bekommen. Leider hat sich die Situation dadurch nur für einen kurzen Zeitraum verbessert. Nach zwei Monaten war alles wieder beim alten.

Wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass die meisten E-Mails, die ich bekomme, Werbung sind. Mein Bild von Fotoentwicklern wird sich so natürlich nicht verbessern. Muss es ja auch nicht unbedingt. Schließlich sind die Fotos auf dem Rechner betrachtet nicht weniger Wert als auf Fotopapier. Sie haben sogar den Vorteil, dass die Qualität immer gleich bleibt und nicht mit der Zeit schlechter wird.

Montag, 7. Dezember 2009

Laptop schützen

Nach ein paar Monaten im Job konnte ich meiner Freundin, die noch studierte, endlich ihren Traum erfüllen: ein Design-Notebook. Sie war wirklich stolz auf ihr kleines Helferlein, und nahm ihn fast überall mit hin.
Nach ein paar Wochen kam sie etwas zerknirscht zu Hause an. Sie zeigte mir das Notebook und ich sah, dass etwas die Frontplatte zerkratzt hatte, trotz Schutztasche und aller Vorsicht. Ich nahm mir das Notebook vor und schaute nach, ob die Kratzer schlimmer waren, als man sehen konnte. Zum Glück gingen sie nur durch den Klarlack und ich polierte sie vorsichtig heraus. Aber man musste auch etwas dagegen tun, damit das schöne Cover nicht noch weiter verkratzte. Also suchte ich im Internet nach einer Lösung und fand einen Hersteller von Displayschutzfolien. Diese Folie ist ein wenig dicker und soll normalerweise Mobiltelefondisplays vor Gebrauchsspuren schützen. Das war genau das Richtige, um das Cover zu schützen. Ich bestellte die passende Größe und nach ein paar Tagen nahm ich mir die Zeit, die Folie auf das Cover zu ziehen. Es ging erstaunlich einfach, das Notebook einzukleiden, und ich hatte sogar noch genug über, um eine Folie auf den Rahmen und die Tastatur zu ziehen, damit man dort auch nach einiger Zeit keine Kratzer oder Abnutzungen sehen würde.
Meine Freundin hat ihr Notebook immer noch, und sie nutzt es fast täglich, da es ihr im Job immer nützlich ist. Und durch die Verkleidung mit Folie sieht es immer noch so schön aus, als hätte sie ihn gerade erst vor ein paar Tagen aus der Verpackung geholt.

Freitag, 27. November 2009

Unsere Spielabende

ir mögen am liebsten Brettspiele wie Dame oder Mühle, bei denen es oft sogar richtig heißblütig hergeht. Die Spielabende finden meist bei uns statt, weil wir im Haus genügend Platz haben. Mein Mann und ich kaufen für den Spielabend immer groß ein und nutzen die Gelegenheit auch, um ein richtig tolles Essen zu zubereiten. Letzte Woche haben wir zum Spielabend einen großen Topf voller Spaghetti gekocht und gleich drei verschiedene Saucen zubereitet, so dass jeder Gast sich seine Pasta nach Belieben zusammen stellen konnte. Neben dem Klassiker Napoli gab es auch Bolognese und eine scharfe Sauce Arrabbiata.

Nach dem großen Nudel-Essen haben wir dann auf dem großen Esstisch die Spielbretter ausgebreitet. Mein Mann ist schon ein echter Meister im Mühle und findet immer schwerer einen Gegner, der es mit ihm aufnehmen möchte. Wir Frauen spielen hingegen am liebsten Dame oder Halma. Meine Freundin Brigitte hat die Spielregeln für das Dame-Spiel allerdings noch nicht richtig verstanden: Sie ist noch nicht lange dabei.

Bei einem gemütlichen Spielabend dürfen natürlich auch die Getränke und Knabbereien nicht fehlen. Meist kaufen wir verschiedene Weine und Softdrinks ein. Harte Spirituosen haben sich beim Spielen hingegen als weniger geeignet erwiesen, da nach dem zweiten Glas Wodka schon mal jemand den Faden verliert. Mein Bruder Klaus hat sich bei einem etwas zu feuchtfröhlichen Abend auch schon einmal verlaufen und konnte zu Fuß nicht mehr zurück nach Hause finden.