Mittwoch, 20. August 2008

Bifora – bekanntes heutiges Uhrenunternehmen

Inzwischen ist unser heutiges Leben von einer Reihe von Dingen gekennzeichnet, die inzwischen so selbstverständlich zu unserem Leben gehören, dass wir uns ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen können oder wollen. Zu diesen Dingen gehören heute etwa die Uhr, das Mobiltelefon oder auch der Computer.

Doch finden sich diese Dinge – und hier insbesondere die Uhr – in den verschiedensten Formen und Varianten, weshalb es nicht mehr verwunderlich ist, dass es heutzutage natürlich auch diverse Unternehmen gibt, die diese herstellen. So gibt es heute etwa zahlreiche Uhrenhersteller, die sich etwa auf die Herstellung der Armbanduhr oder auch auf andere Uhrentypen spezialisiert haben.

Eines dieser Uhrenunternehmen ist heute auch Bifora (kurz für Bidlingmaier Form Anker) – eine Spezialfabrik für Armbanduhren, die um 1900 von Josef Bidlingmaier gegründet wurde. Während Bifora sich anfangs noch auf die Fertigung der Gehäuse von Armbanduhren spezialisierte, die hauptsächlich in die Schweiz exportiert wurden, so begann dieses Unternehmen insbesondere mit der zunehmenden Nachfrage nach Armbanduhren in Deutschland auch Armbanduhren und Taschenuhren zu produzieren und zwar mit zugekauften Schweizer Uhrwerken. Im Jahr 1928 konnte Bifora dann auch das erste selbst entwickelte Uhrwerk in seinem deutschen Standort (in Schwäbisch Gmünd) herstellen, bei dem es sich um das erste in Deutschland speziell für Armbanduhren gebaute Form-Uhrwerk handelte. Da diese Firma stets einen großen Wert auf die Qualität seiner Produkte, ebenso wie auch auf wirtschaftliche Unabhängigkeit legte, waren die Uhren von Bifora stets dadurch gekennzeichnet, dass bis auf wenige Teile alles in Gmünd gefertigt wurde, weshalb die Uhren dieser Firma in den 1950er und 1960er Jahren einen guten Ruf hatte und mit seinen über 1000 Mitarbeitern zu einer der größten Armbanduhr-Fabriken zählte.