Da werden einem bei der Autoversicherung irgendwelche Zahlen um den Latz geknallt, ohne dass irgendwer weiß, wie jetzt die Prämie für die KFZ-Versicherung wirklich entsteht. Und das ist doch nicht ganz richtig, also habe ich mich jetzt einmal bei meiner Kraftfahrtversicherung erkundigt:
Es werden alle gleichen Modelle in der Autoversicherung nach ihrer Typklasse, der Schadenfreiheitsklasse, der Regionalklasse und der Tarifgruppe berechnet. Wenn ich also ein Automodell fahre, welches noch einer aus meinem Ort fährt, der dieselbe Schadenfreiheitsklasse und denselben Tarif hat, wie ich in meiner KFZ-Versicherung, dann zahlen wir beide dasselbe. Allerdings gibt es noch individuell berechnete Faktoren: Wie viele Kilometer ich pro Jahr fahre, ist wichtig für die Kraftfahrtversicherung, wie alt mein Auto ist, wie alt ich als Fahrer bin und wie viele und wer das Auto sonst noch nutzt. Wenn jetzt jemand unter 23 Jahren mein Auto noch mit nutzt, dann zahle ich gleich höhere Prämien für die Autoversicherung. Unter 23 Jahren ist der jugendliche Leichtsinn vielleicht noch so groß, dass die in dem Alter häufiger Unfälle bauen, sodass die KFZ-Versicherung dann entsprechend teurer wird. Verständlich, die müssen sich schließlich auch gegen ein gewisses Risiko absichern. Und je mehr Unfälle in einem regionalen Gebiet entstehen, umso teurer wird auch dieses Gebiet in der Kraftfahrtversicherung eingestuft. Da habe ich nun einmal Pech, wenn ich in einem Gebiet mit hoher Unfallstatistik wohne, selbst aber immer unfallfrei gefahren bin. Das heißt unfairer Weise, dass ich dann für die Leute mit den Unfällen mit einem höheren Risiko in der Autoversicherung eingestuft werde.
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