Für Häuser und Grundstücke werden neben der Gebäudeversicherung ja allerlei Zusatzversicherungen angeboten die von den Maklern gern verkauft werden. Lohnt es sich aber, zu der teuren Gebäudeversicherung noch weitere Versicherungsoptionen abzuschließen? Eine Leitungswasserversicherung jedenfalls sollte immer in den Versicherungsschutz mit einbezogen werden – sonst kann es teuer werden! Meine Kollegin Ina hat das am eigenen Leib bzw. im Portemonnaie erfahren.
Ina hat sich vor zwei Jahren mit ihrem Mann ein kleines Reihenhaus gebaut, ganz in der Nähe von Karlsruhe. Umgebung und Grundstück sind sehr schön, so dass sich die beiden immer sehr wohl gefühlt haben. Auch für die Kinder ist das Haus ein ideales Zuhause, da sie in ihren Zimmern ausreichend Platz haben und auch draußen im Garten spielen können. Es gab wirklich nichts zu meckern, bis im letzten Januar jedoch ein Rohrbruch das komplette Erdgeschoss unter Wasser gesetzt hat. Die beiden und ihre Kinder waren völlig fassungslos und nach einem Gespräch mit der Gebäudeversicherung kam es dann richtig knüppeldick: weil keine Leitungswasserversicherung abgeschlossen worden war, durfte Ina mit ihrem Mann den gesamten Schaden übernehmen. Dabei kam eine stolze Summe zusammen, da das Wasser zunächst abgepumpt werden und das gesamte Erdgeschoss trocken gelegt werden musste. Dann hatten auch noch die meisten Möbel Schaden genommen und mussten ersetzt werden. Die beiden hat der Spaß eine nette fünfstellige Summe gekostet. Selbstverständlich hat Ina jetzt eine Leitungswasserversicherung abgeschlossen und hofft aber trotzdem, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Ganze sechs Wochen musste die Familie aus dem Haus raus, damit die Handwerker es trocken legen konnten.
Mittwoch, 8. Juli 2009
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